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 Das Jahr 2010 hat für die Österreichische Muskelforschung gleich mit zwei Forschungsprojekten begonnen:
1. WIRKSAMKEIT UND SICHERHEIT DES VIBRATIONSTRAININGS MIT DEM GALILEOTRAINER BEI KINDERN MIT SPINALER MUSKELATROPHIE:
Diese klinische Studie konnte endlich nach einer intensiven Vorbereitungs- und Testphase sowie Einholung der Zustimmung der Ethikkommission Mitte März offiziell gestartet werden.
Zwei Mal pro Woche kommen nun Kinder im Alter zwischen 3 und 15 Jahren an die Muskelambulanz im G. v. Preyer´schen Kinderspital, um dort unter ärztlicher und therapeutischer Aufsicht ihre Trainingseinheiten auf dem Galileo-Trainer zu absolvieren.
Der Galileo-Trainer wurde ursprünglich für den sportlichen Trainingsbereich entwickelt, hat aber mittlerweile auch bei verschiedenen Krankheitsbildern wie Osteoporose wissenschaftlich nachweisbare positive Effekte gezeigt.
Durch die feinen Vibrationen des Gerätes wird ein aktivierender Reiz auf Skelett und Muskulatur ausgeübt, der die Knochenstruktur verbessern und die Muskulatur aktivieren soll.
Der Präsident der ÖMF und Leiter der Studie, Prim. Univ. Doz. Dr. Günther Bernert, erwartet sich nach Ablauf der 6-monatigen Trainingsphase vor allem einen positiven Effekt auf die Knochenstruktur und hofft auf einen nachweisbaren Profit auch für Muskelkraft und -funktion.
Ein Beitrag in der Sendung FRÜHLINGSZEIT sowie in WIEN HEUTE befasste sich ausführlich mit der Galileo-Studie. Carolina und Philipp führten darin ganz genau vor, wie dieses Trainingsgerät eigentlich funktioniert...
Unter diesem link ist der Beitrag zu sehen:
http://www.youtube.com/watch?v=0J8ho7CBxcI
2. AUFKLÄRUNG DER URSACHEN FÜR DIE ENTSTEHUNG VON MUSKELTUMOREN IN MUSKELDYSTROPHEN MÄUSEN:
Dieses Grundlagenforschungsprojekt der Neuromuskulären Forschungsabteilung am Zentrum für Anatomie und Zellbiologie der medizinischen Universität Wien unter der Leitung des Vizepräsidenten Univ. Prof. Dr. Reginald Bittner wurde durch die Beobachtung angeregt, dass Tiermodelle für verschiedene humane Muskeldystrophien im Alter Rhabdomyosarkome entwickeln, während diese Tumore niemals bei gesunden Tieren beobachtet werden. Die ÖMF bezweckt durch Aufklärung dieser Mechanismen neue Ansatzpunkte für Therapien gegen Muskelkrankheiten zu finden, wie sie etwa heute schon in der Tumortherapie etabliert sind.
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