Unsere karitative Punschhütte öffnet bald!

Gerade noch war Hochsommer, und jetzt stecken wir bereits mitten in den Vorbereitungen für unseren Punschhüttenbetrieb im Advent 2026. Von 19. November 2026 bis 3. Jänner 2027 verwöhnen wir unsere Gäste wieder am gewohnten Standort in 1010 Wien, Höhe Schottengasse 3A, am Fuße der Mölkerstiege, mit Orangenpunsch, rotem Glühwein, alkoholfreiem Punsch, und Brezel, Grammelpogatschen und Mehlspeise als „Unterlage“.

Besonders eignet sich der stimmungsvolle Platz am Fuße der Mölkerstiege auch für Firmenfeiern. Laden Sie Ihre Mitarbeiter:innen und Kund:innen zu einem Punschumtrunk ein. Wir verwöhnen Ihre Gäste gern. Bei Interesse bitte um direkte Kontaktaufnahme mit Frau Weber: +43 664 38 36 526 oder traude.weber@gmail.com

Save the Date: Tagung „UpDate Muskelforschung“ 5. und 6. März 2027

Der Termin für unsere kommende Jahrestagung steht fest: „UpDate Muskelforschung“ findet am 5. und 6. März 2027 wieder als Hybrid-Veranstaltung statt. Eine Teilnahme ist sowohl vor Ort im Veranstaltungszentrum Catamaran in Wien als auch online möglich. 

Der erste Tag ist dem Fachsymposium gewidmet. Am zweiten Tag begrüßen wir auch Betroffene und Angehörige, die wieder kostenfrei an der Veranstaltung teilnehmen.

Alle weiteren Informationen, im Besonderen das Programm, folgen in Kürze.

Bei Interesse bitten wir Sie, sich den Termin schon jetzt vorzumerken! 

Forschungsförderung an der MedUni Wien und dem Ludwig-Bolzmann-Institut

Die Österreichische Muskelforschung unterstützt aktuell drei Forschungsprojekte, zwei davon am AKH (MedUni Wien) und eines am Ludwig-Boltzmann-Institut für Traumatologie. Das Projekt an der Neurologie am AKH Wien des Forschungsteams rund um Hakan Cetin erforscht neue Ansätze zur Vorhersage der Krankheitsaktivität bei Myasthenia gravis beim Erwachsenen.

Ein weiteres, von der Österreichischen Muskelforschung unterstütztes Projekt – die Implementierung eines Casemanagements an der Muskelspezialambulanz der Klinik Favoriten in Kooperation mit der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde am AKH Wien – soll sowohl die betroffenen Familien als auch die behandelnden Ärzt:innen entlasten. Die nachhaltige Wirksamkeit dieser Maßnahme soll evaluiert werden, um die Notwendigkeit einer solchen Position im Spitalsbetrieb belegbar zu machen.

Das dritte Projekt am Ludwig-Boltzmann-Institut für Traumatologie über den Transfer von Mitochondrien aus entkernten Zellen zur Muskelregeneration, wird von der Österreichischen Muskelforschung unterstützt, weil die Expert:innen eine Chance sehen, dass dieser Ansatz auch für Muskelerkrankungen interessant sein kann.

Mehr zu den aktuell geförderten Forschungsprojekten sowie eine Chronologie aller Forschungsförderungen der letzten Jahre finden Sie hier.

Bedankungsfeier für unsere Punschhütten-Helfer:innen: Gemeinsamer Einsatz brachte € 46.500,–

Wie jedes Jahr war es uns ein großes Anliegen, uns bei allen Helferinnen und  Helfern und auch bei den treuen Gästen unserer karitativen Punschhütte zu bedanken. Für die traditionelle Bedankungsfeier durften wir wieder im Café Augenblick zu Gast sein, wo wir wieder mit allerköstlichsten Brötchen verwöhnt wurden. Muskelforschungs-Vizepräsident Paul Wexberg bot einen Rückblick auf das vergangene Jahr des Vereins und erzählte den interessierten Gästen, welche Forschungsprojekte u.a. mit dem Erlös der Punschhüttensaison 2025 von der Österreichischen Muskelforschung aktuell unterstützt werden und bedankte sich herzlich bei allen, die so engagiert zum Erfolg beigetragen haben. Schließlich präsentierte unser „Punschengel“ Traude Weber das Ergebnis des Betriebs der karitativen Punschhütte 2025: Trotz einiger Tage Schlechtwetter dürfen wir uns über Euro 46.500,– für die Unterstützung von Forschungsprojekten zur Erforschung von Muskelkrankheiten freuen – und mit uns alle, die zu diesem schönen Erfolg beigetragen haben. Herzlichen Dank!

Danke, Simona Katzlinger, für die Fotos:

Rückblick „Tagung UpDate Muskelforschung 2026“

Die Jahrestagung der Österreichischen Muskelforschung fand am 27. und am 28, Februar 2026 in Wien und online statt. Neben Vorträgen zu verfügbaren Therapien und Therapieoptionen, die in der Pipeline sind, lag der Fokus der Tagung auf dem Themenschwerpunkt „Sexualität, Kinderwunsch und Schwangerschaft mit einer Muskelerkrankung“. Am zweiten Tag ergänzten ein Physiotherapie-Workshop zu Bewegung und Sport mit einer Muskelerkrankung sowie ein Workshop über Respiratorisches Management das Programm.

Die Tagung machte deutlich, wie sehr sich die Perspektiven für Betroffene von neuromuskulären Erkrankungen in den letzten Jahren verändert haben. Mit jenen Therapien, die seit wenigen Jahren in Österreich für die häufigsten Muskelerkrankungen verfügbar sind, ist es vielen Patient:innen möglich geworden, das Erwachsenenalter zu erreichen und damit Lebensentwürfe zu entwickeln, die Ausbildung, Beruf und Familienplanung einschließen. 

Die Tagung der Österreichischen Muskelforschung zeigte, dass medizinische Fragen zu Kinderwunsch und Elternschaft heute differenziert und evidenzbasiert diskutiert werden können. Gleichzeitig wurde betont, wie wichtig interdisziplinäre Betreuung, psychosoziale Unterstützung und individuelle Beratung sind.

Mit der Hybrid-Veranstaltung gelang es, Teilnehmende aus Österreich, Deutschland und der Schweiz zu erreichen. Dank der Unterstützung unserer Sponsor:innen war die Teilnahme für Betroffene und Angehörige wieder kostenfrei. Auf der Tagungsseite stehen zur Nachschau Programm, Referent:innen und virtuelle Tagungstasche zur Information zur Verfügung.

IMPRESSIONEN FACHTAG, 27.2.2026 – (c) Fotos: Jana Madzigon

IMPRESSIONEN INFO-TAG, 28.2.2026 – (c) Fotos: Jana Madzigon

UpDate Muskelforschung 2026: Sexualität, Kinderwunsch und Elternschaft mit einer Muskelerkrankung

Neben neuen Therapieoptionen und aktuellem Stand der Forschung beschäftigt sich die Tagung „UpDate Muskelforschung 2026“ am 27. und 28. Februar 2026 in Wien und online mit dem Thema „Sexualität, Kinderwunsch und Elternschaft bei neuromuskulären Erkrankungen“. Informationen zu der Veranstaltung finden Sie auf unserer Tagungsseite.

Unser karitativer Punschstand in Wien eröffnet am 13. November

Das Warten hat bald ein Ende! Am 13. November 2025 eröffnet unser karitativer Punschstand wieder seine „Pforten“. Am gewohnten Standort in 1010 Wien, Schottengasse Höhe Nr. 3A (am Fuße der Mölkerstiege) freuen wir uns, unsere Gäste mit unserem köstlichen Orangenpunsch, dem roten Glühwein und einem alkoholfreien Apfelpunsch verwöhnen zu dürfen. Als „Unterlage“ gibt’s natürlich wieder Brezel, Grammelpogatschen und Mohn- und Nussgebäck. Bis 4.1.2026 haben wir täglich von 12.00 – 22.00 Uhr für euch geöffnet, zu Sylvester auch ein bisschen länger. 😉

Der romantische Platz am Fuße der Mölkerstiege macht unseren Punschstand auch zu einem beliebten Ort für Firmen- und Kundenweihnachtsfeiern. Falls auch Sie Ihre Kundinnen und Kunden und Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf unkomplizierte Weise in gemütlichem Ambiente verwöhnen und gleichzeitig Gutes tun möchten, dann schreiben Sie uns bitte ein Mail mit Ihrem Terminwunsch an office@muskelforschung.at . Spenden an die Österreichische Muskelforschung sind steuerlich absetzbar.

Welt-Duchenne-Tag: Awareness schaffen für die häufigste Muskelerkrankung

Die häufigste Muskelerkrankung ist die Duchenne Muskeldystrophie (DMD), die nur bei Buben auftritt und etwa 1 von 3.600 bis 6.000 neugeborenen Buben betrifft. Der Welt-Duchenne-Tag soll Awareness für diese seltene Erkrankung schaffen.

Erste Anzeichen einer DMD können sich bereits im Kleinkindalter zeigen. Den betroffenen Kindern fehlt das funktionsfähige Muskeleiweiß „Dystrophin“, das vor allem für die Stabilität der Zellmembran zuständig ist. Ohne dieses Eiweiß kommt es bereits in der frühen Kindheit, noch lange bevor die ersten Symptome sichtbar sind, zu einer fortschreitenden Degeneration, zunächst der Bewegungsmuskulatur, später auch der Atem- und Herzmuskulatur.

Wenn es gelingt, die Geh­fähigkeit so lange wie möglich zu erhalten, kann auch das Fortschreiten der Erkrankung verzögert werden. Daher ist das frühe Erkennen der DMD essenziell: Durch früh­zeitig einsetzende Maßnahmen besteht die Chance, den Symptomen entgegenzuwirken und den Krankheitsverlauf zu verlangsamen. Nur wenn auch die nicht spezifischen Symptome von DMD, wie späteres freies Gehen oder Verzögerung der Sprachentwicklung, bekannt sind, kann rechtzeitig mit einer Lebenserwartung verlängernden und Lebensqualität steigernden Therapie begonnen werden. Zusätzlich zur Identifizierung der Symptome kann die Bestimmung eines einfachen Laborwertes, der Kreatinkinase (CK), Aufschluss geben. Ist der CK-MM Wert (der CK Wert in den Muskelzellen des Bewegungsapparats) deutlich erhöht, empfiehlt sich die weitere Abklärung durch einen Neuropädiater.

Mit Vamoloron und Givinostat sind aktuell in Europa zwei medikamentöse Therapien für DMD zugelassen.

Muskelforschung holt internationalen Kongress der World Muscle Society nach Wien

Der Österreichischen Muskelforschung ist es gelungen, den 30. Internationalen Kongress der World Muscle Society nach Wien zu holen. Von 7. bis 11. Oktober 2025 treffen sich rund 1.500 Expertinnen und Experten aus der ganzen Welt, um die neuesten Tendenzen und Entwicklungen im Bereich der neuromuskulären Erkrankungen zu präsentieren und zu diskutieren. Als „Local Organizer“ unterstützt das Team der Österreichischen Muskelforschung die World Muscle Society bei der Organisation des Kongresses, der im Austria Center Vienna stattfinden wird.

Punschhüttensaison 2024 brachte Rekordergebnis!

Gutes Adventwetter, spendenfreudige Gäste und vor allem der großartige Einsatz all unserer freiwilligen Helferinnen und Helfer sowie die straffe Organisation von Traude Weber und Marina und Walter Picek brachten ein absolutes Rekordergebnis! Wir freuen uns über Euro 51.000,–, die in Projekte zur Erforschung der Mechanismen neuromuskulärer Erkrankungen und entsprechender Therapieoptionen fließen.

Verkündet wurde das großartige Ergebnis bei unserer alljährlichen Bedankungsfeier für unsere Helferinnen und Helfer am 19.2.2025 im Café Augenblick, wo wir wieder köstlichst bewirtet wurden. Vielen Dank dem Team des Café Augenblicks in Wien.

Herzlichen Dank auch allen unseren treuen Unterstützerinnen und Unterstützern!